wave

Schattenarbeit / Schattentherapie nach Dr. Ruediger Dahlke:

Schattenarbeit nach Dr. Ruediger Dahlke bringt Licht in unbewusste und verdrängte Anteile von uns, die  auf mehr oder weniger leidvolle Weise in unser Leben einwirken. Diese unbewussten und verdrängten Bereiche nennen wir nach C. G. Jung unseren Schatten. Die Durchlichtung der eigenen Schattenthemen ist ein wichtiger Baustein zu Selbsterkenntnis sowie zu einer zufriedenen, befreiten, selbstbestimmten und selbstverantwortlichen Lebensgestaltung. Andernfalls laufen wir trotz aller Bemühungen Gefahr, immer wieder in unsere alten Muster, Probleme, Ängste und Verstrickungen zurückzufallen. Und wenn sie ins Körperliche absinken, können sie auch zu Auslösern von körperlichen oder mentalen Symptomen und gesundheitlichen Problemen führen.

Schattenarbeit / Schattentherapie stärkt zudem auch ganz wesentlich die psychische Widerstandsfähigkeit. Insbesondere bei emotionalen Krisen und “Verwundungen“, unterstützt sie dabei, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren (auf Neudeutsch: Resilienz).

Die hier angebotene Schattenarbeit beruht auf der Schattentherapie nach Dr. Ruediger Dahlke, wie sie auch unter dem Namen „Reinkarnationstherapie“ am Dahlke-Heilkundeinstitut in Johanniskirchen, Bayern, unter der Leitung von Margit Dahlke angeboten wird. Hier wurden wir auch seit 2002 mit den Methoden vertraut gemacht und sind  weiterhin in stetem Kontakt.    

Die schon in den 70er-Jahren von Dethlefsen und Dahlke eingeführte Bezeichnung “Reinkarnationstherapie” für diese Arbeit ist mittlerweile missverständlich und nicht zu verwechseln mit jener Form, wo es um das angeblich tatsächliche Aufsuchen vermeintlicher früherer Leben geht. Daher wird heute zunehmend die zutreffende Bezeichnung Schattenarbeit / Schattentherapie verwendet.
Näheres dazu weiter unten auf dieser Seite bei:
  >>Schattenarbeit nach Dr. Ruediger Dahlke

Schattenarbeit – das Ziel:

Es geht darum, diese unbewussten Anteile, den Schatten, im Lichte des Bewusstseins von ihren destruktiven Seiten zu befreien und die in Wahrheit darin verborgenen Schätze zu heben und für unser tägliches Leben verfügbar zu machen. Der erhellende Blick auf jene Bereiche, die im Dunkel des Unbewussten liegen, offenbart uns unsere ursprünglichen Potenziale und die Lebensaufgabe, sie konstruktiv in unser Leben zu integrieren, Dadurch wird es möglich, umständliche und schmerzliche Umwege zu vermeiden und unsere wahren Bestimmung zu erkennen.

Durch die Einbeziehung einer spirituellen Dimension, verbunden mit modernen psychologischen Methoden, kann schmerzliche Vergangenheit überwunden und endgültig hinter sich gelassen werden, auf dem Weg: „Werde, der/die Du bist“. Und das geht weit über ein gutes Funktionieren im Alltag hinaus.

Schattenarbeit - die Arbeit mit inneren Bildern und die Tagtraumtechnik

Während wir uns mit unserem Wachbewusstsein der Sprache bedienen, sind Bilder die Sprache des Unbewussten. Sie können das komplexe seelische Geschehen, ungefiltert vom Intellekt, komprimiert, sehr konkret und unmittelbar aufzeigen. Nachts, wenn unser bewusstes Ich schläft und das Unbewusste das Kommando übernimmt, erscheinen sie als unsere Träume. Genau diesen Mechanismus nutzen wir in der Schattenarbeit durch unsere Vorstellungskraft. Wir lassen dabei den Intellekt in den Hintergrund treten und tauchen in die innere Welt des Unbewussten mittels Tagträumen ab.

Die Vorstellungskraft (Imagination) ist das Seil, das die in tiefe unbewusste Bereiche abgesunkene Erinnerung bzw. die Wurzel des Problems ins Bewusstsein hochziehen kann. Sie bildet den roten Faden zu dem, was im Innersten bewegt. Den innersten Bedürfnissen, Gestimmtheiten, Befürchtungen und Beweggründen. Zu dem, worum es eigentlich geht, das was fehlt und den Lösungspotenzialen. Dabei ist es gleich-gültig, ob es sich um eine Metapher, Symbolik, Fantasie oder tatsächliche Erinnerung handelt.

Damit das strukturiert vonstattengeht, werden die Themen der einzelnen Tagträume jeweils vorgegeben. Welche Themen das im Einzelnen sind, ergibt sich individuell aufgrund des bisherigen Geschehens.

Die individuelle Bedeutung der jeweiligen Trauminhalte wird dabei im Anschluss gemeinsam mit den Klienten entschlüsselt, wobei die „Deutungshoheit“ immer bei den Klienten verbleibt.

Schattenarbeit – der Ablauf:

Die Imagination der Traumbilder mittels der Vorstellungskraft erfolgt in einem entspannten, gelösten Zustand, der am Beginn durch eine meditative Einleitung erzielt wird. Dabei wird die Aufmerksamkeit allmählich nach innen gerichtet, und man schließlich in die Welt der inneren Bilder, Farben und Töne eintreten kann. Diese können sich in Gestalt von Traumbildern oder anfangs auch nur in aufsteigenden Gedanken ausdrücken.

Nun werden die Klienten gebeten, das Wahrgenommene mit allen Sinnen zu ergründen, auf die dabei auftauchenden Gefühle zu achten und dies alles auch zu beschreiben und auszusprechen.

In den verschiedenen Sitzungen, finden sich die Klienten in ihren Imaginationen in unterschiedlichsten Situationen und Lebensläufen wieder. Diese können sehr real wirken oder eher märchenhaft oder bewegen sich mehr auf einer symbolischen Ebene.

Die individuelle Bedeutung der jeweiligen Trauminhalte wird im Anschluss gemeinsam mit den Klienten entschlüsselt, wobei die „Deutungshoheit“ immer bei den Klienten verbleibt.

Zwischen den Sitzungen haben die Klienten die Möglichkeit, die Inhalte und Erkenntnisse aufzuschreiben und ein für sie typisches Bild zur Sitzung zu malen.

Die Auseinandersetzung mit den Inhalten auf verschiedenen Ebenen – die Erfahrung des Tagtraumes, das Aussprechen, Schreiben und Malen sowie das bewusste Reflektieren – verdeutlicht die Inhalte, verankert das Durchschaute und multipliziert die Wirkung einer Sitzung.

Eine wundervolle Möglichkeit, die Schattenarbeit zu vertiefen, bietet der >>Verbundene Atem . Lassen sich doch mit ihm in der Schattenarbeit gemachte Erfahrungen und Erkenntnisse mit den Erfahrungen in weiteren Bewusstseinsräumen nochmals deutlich beleben.

Schattenarbeit nach Dr. Ruediger Dahlke:

Die Basis für die hier angebotene Schattenarbeit bildet die Schattentherapie nach Dr. Ruediger Dahlke, wie sie am
Dahlke-Heilkundeinstitut auch unter dem Namen „Reinkarnationstherpie“ unter der Leitung von Margit Dahlke angeboten wird.

Hier geht es nicht um Reinkarnationstherapie im herkömmlichen Sinne, wo in (angebliche) frühere Leben zurückgeblendet wird, um dort nach den Ursachen für heutige Probleme zu suchen. Es geht ausschließlich um die Beschäftigung mit der Gegenwart und die Gestaltung von Zukunft. Oft haben diese Traumerlebnisse auch mehr symbolischen Charakter und beziehen sich schon allein dadurch nicht auf “tatsächliche” frühere Leben.

Im Fluss des Lebens gehen wir von der Tatsache aus, dass es keine Ursache im engeren Sinne gibt. Denn selbst das, was als Ursache angenommen wird, beruht selbst wieder auf Ursachen - bis wir letztlich beim Urknall landen. Man kann also immer wieder und bis in alle Ewigkeit “warum” fragen und wird zu keinem Ende kommen.

Auf der Suche nach Ursachen stellen wir gerne Fragen wie: “Warum geschieht mir immer wieder ...?” oder: ”Warum habe ich dieses Symptom oder Problem?” Zielführender und ergiebiger wäre die Frage “wozu”, also nach dem Ziel, nach dem Sinn. Was will es bewirken? Wozu fordert es auf? Was fehlt mir? - und fehlen wörtlich gemeint.

Es ist die klassische Frage des Arztes: “Was fehlt Ihnen?” Wir antworten meisten, was wir haben - das Symptom / Problem nämlich. Dabei ginge es darum, das uns eigentlich Fehlende zu ergründen und in unser Leben einzubinden. Das Symptom, das Problem ist die mehr oder weniger leidvolle Ausprägung hinter dem sich das Fehlende verbirgt - und  auf diese Weise in unser Leben drängt.

Wir nutzen die Tagtraumreisen, da sie, wie jeder Traum, ungefiltert vom Intellekt und rationalen Begründungen mit unserem
Innen(er)leben zu tun haben. Und: sie werden aus der Ichperspektive wahrgenommen. Wie wenn man sich in einen Film hinein beamt. Auf diese Weise werden unterschiedlichste „Lebensgeschichten“ durchwandert.

Dieses traumhafte Durchleben real oder symbolisch erscheinender Lebensgeschichten lässt auch sehr direkt einen Bezug zu unserer tatsächlichen Lebensgeschichte und den dahinter liegenden (Verhaltens-)Mustern deutlich herstellen und erkennen. Der Abstand zu unserer  realen Geschichte lässt unsere Schattenthemen, die unsere Selbstverwirklichung unbewusst hintertreiben, besser betrachten, annehmen, verstehen und durchschauen. Dadurch sind sie auch leichter auf unsere gegenwärtige Situation übertragbar und Lösungswege werden auf tiefer Ebene erfahrbar.

Die Arbeit mit Tagträumen in Form von vielen Lebensgeschichten, also imaginierten Inkarnationen, ist nur ein Kunstgriff, um heutige Probleme, losgelöst von der eigenen konkreten Lebensgeschichte, wie unter einem Mikroskop zu betrachten.
Ob es sich bei manchen imaginierten Lebensgeschichten tatsächlich um Erinnerungen an frühere Leben handeln könnte oder um reine Phantasien, ist letztlich Glaubenssache und für den Erfolg der Arbeit vollkommen irrelevant.

In unterschiedlichsten Situationen und „Lebensgeschichten“ werden so Schritt für Schritt viele wichtige Mosaiksteine ans Licht gebracht, die allmählich ein deutliches Bild der eigenen inneren Landschaft, der inneren Gestimmtheit und der individuellen Muster ergeben. Auf diese Weise werden die eigenen hinderlichen Lebensmuster durchschaubar, und die darin gebundenen Potenziale werden zugänglich und erlebbar. So eröffnen sich Wege, sich von diesen Fesseln zu befreien und Veränderung kann geschehen.

 

Dauer: ca. 15-20 Sitzungen zu je 2 Stunden

Will man nur spezifisch auf einen Teilbereich fokussieren, z.B. ein Krankheitsbild oder Symptom, können auch 5-10 Sitzungen schon einen wesentlichen Beitrag leisten.

 

 

 

Verwandte Themen: Schattentherapie, Reinkarnationstherapie, Rückführung, Schattenintegration, Krankheitsbildertherapie, transpersonale Psychologie